Brisbane 2008
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Brisbane 08
Study Abroad OZ
Reiseziele


Apollo Bay: Ein verschlafener Küstenort, der an der Great Ocean Road und wunderbaren Sandstränden gelegen ist. Auf unserem Trip Ende April entlang der Great Ocean Road kamen wir hier vorbei und stolperten mitten in ein Musikfestival. Ganz in der Nähe ist der Ottway National Park, in dem die höchsten Bäume der Welt stehen: Die Eukalyptusriesen mit über 100 Metern Höhe. Der Regenwald ist hier noch vollständig erhalten mit Baumfarnen und traumhaften Wasserfällen. Und um Apollo Bay mampfen auch fleißig Australiens Maskottchen Eukalyptusblätter: Die Koala Bären.

 

Brisbane: Die drittgrößte Stadt des Landes (ca. 1,8 Mio.) ist unsere australische Heimat geworden, hier leben und studieren wir für ein Semester bzw. ein halbes Jahr. Brisbane ist gesegnet mit milden bis sehr warmen Temperaturen über das gesamte Jahr verteilt und umrahmt von ein paar der schönsten Stränden Australiens wie der Gold Coast oder der Sunshine Coast. Die University of Queensland, an der wir studieren genießt einen hervorragenden Ruf weltweit und das können wir im Prinzip auch nur bestätigen. Tolle Lernatmosphäre, nette Dozenten, schönes Unigelände und dazu unser super Haus direkt gegenüber der Uni auf der anderen Seite des Brisbane River in Dutton Park. Eine Stadt perfekt zum Leben aber auch als Zwischenstation für eine Australienreise.

 

Byron Bay: Der Traumspot zum Surfen und ein klassischer Reiseort für all die Backpacker die von Sydney nach Cairns entlang der Küste reisen. Byron Bay war Ende Februar unser erstes Reiseziel, weil wir unsere Wohnung in Brisbane erst später bekommen haben und das Geld dann gleich in ein Hostel in Byron Bay investieren konnten. Hat sich aber gelohnt. Im glasklaren Wasser schwimmen regelmäßig Delfine und in der Luft kreist der Seeadler. Die lang gezogenen Wellen bieten die ideale Möglichkeit zum Surfen…

 

Cairns: Cairns im hohen Norden Australiens ist rundum das Jahr warm bis heiß. Auch im Winter können hier Temperaturen von bis zu 30 Grad erreicht werden. In dieser tropischen Zone wachsen auch dichte Regenwälder um Cairns und Korallenriffe vor der Küste. Cairns soll im Juni/ Juli unser Winterquartier werden,  denn auch in Australien gibt es einen Winter mit kühlen Temperaturen! Mit dem Auto, das wir hier in Brisbane gekauft haben, soll diese Unternehmung gelingen, den nach dem Semester Ende Juni steht noch unsere Reise entlang des Great Barrier Reefs gen Norden an.

 

Fiji: Die Inselgruppe liegt in Pazifischen Ozean und ist ca. vier Flugstunden Nord-östlich von Queensland Küste entfernt. Allein der Name lädt schon zum Träumen ein! Ob das Image des Südseeparadieses auch stimmt, finden wir Mitte Mai heraus, wenn wir für eine Woche nach geschriebenen Hausarbeiten in den Urlaub fliegen. Surfen, tauchen, schnorcheln oder einfach am Strand relaxen, es wird sich schon eine Gelegenheit bieten, die Zeit hier sinnvoll zu nutzen…

 

Fraser Island: Die größte Sandinsel der Welt liegt nur eine Katzensprung von Brisbane entfernt. 200 Kilometer nördlich von Brissie gelegen, kann man für australische Verhältnisse wirklich von Nähe sprechen. Wir haben unseren Midsemesterbreak in der letzten Märzwoche genutzt, um für vier Tage nach Fraser Island zu fahren. Mit einem Allradjeep über huckeliege und staubige Pisten rasen, gemeinsam mit Backpackern aus Dänemark, Italien, Schweden und Australien am Strand campen, wilde Dingos treffen und in traumhaften Süßwasserseen im Inneren der Insel schwimmen, das war schon toll.

 

Heron Island: Die kleine Koralleninsel ist der Inbegriff des Great Barrier Reef mit tollen Tauch- und Schnorchelspots und Südseeflair. Mit der Uni und unserem Marine Science Kurs sind wir für vier Tage Mitte April nach Heron Island gefahren. Schon im kleinen Hafen tummeln sich Rochen und bunte Fische. Shark Bay auf der gegenüberliegenden Seite ist voll mit (harmlosen) Riffhaien und Stachelrochen. Dazu die traumhaften Korallenbänke und Paradiesfische in diesem völlig unzerstörten Teil des Riffs. Und abends am Strand den übervollen Sternenhimmel und Sternschnuppen beobachten, das war schon unglaublich beeindruckend.

 

Melbourne: Melbourne ist kleiner als Sydney und nicht so weltberühmt, dennoch ist Melbourne die heimlich Hauptstadt Australiens. Kulinarisch und künstlerisch präsentiert sich Melbourne in bestem Lichte, was an dem starken europäischen Einfluss (größte griechische Stadt außerhalb Griechenlands, dazu viele Italiener und Iren) erkennbar ist. Definitiv ist Melbourne Australiens Medien und Sporthauptstadt mit den Australien Open im Tennis, dem Australian Football als Quasi-Religion und fast allen australischen Mediengesellschaften. Auf unserem Trip an die Great Ocean Road haben wir uns zwei Tage diese faszinierende Stadt angesehen.

 

Noosa: Diese Stadt, die direkt am Noosa National Park und 25 Kilometer südlich von Fraser Island liegt, hat einige der schönsten Strände an der Sunshine Coast mit weitgehend unberührten Wäldern und weißen Sanddünen in den Buchten. Eigentlich ist Noosa eher ein Ausflugs- und Urlaubsziel für ältere Leute im Gegensatz zu Surfers Paradise (ein bisschen wie Mallorca und Ibiza), aber gerade diese entspannte Atmosphäre wollen wir Ende Mai noch einmal für einen Wochenendausflug zum schnorcheln und entspannen nutzen. Danach stehen mit dem Semesterende und den Final Exams ja noch letzte akademische Hürden an.

 

Sydney: Sydney ist der Inbegriff Australiens. Die Harbour-Bridge und die Oper am Hafen sind weltberühmt. Wir haben uns zu Beginn ja gegen ein Studium in Sydney an der University of Sydney und für ein Semester in Brisbane entschieden. Deshalb haben wir unseren Rückflug Ende Juli aus Australien Richtung Südostasien auch von Sydney aus gewählt, um die Stadt noch einmal eine Woche kennen zu lernen und ggf. zu bereuen, nicht hier studiert zu haben.

 

Warrnambool: Diese kleine Stadt an Südküste Victorias ist der Endpunkt der Great Ocean Road. Wir haben sie im Prinzip  auf unserem Roadtrip Ende April nicht gesehen, weil die Ocean Road kurz vorher ins Landesinnere abbog und daher nicht mehr viel interessantes beinhaltete. Dennoch ist diese Stadt der gefühlte Endpunkt unserer Reise gewesen und wir hatten im Prinzip auch vor dort anzukommen, nur waren Koalas zum Anfassen und Wasserfälle mit Regenwald nun mal spannender…

 

Whitsunday Islands: Diese Inselgruppe mitten im Great Barrier Reef ist quasi eine kleine Ausgabe des Gesamtriffs. Weiße Traumstrände und Korallenriffe laden zum tauchen, schnorcheln und genießen ein. Am besten mit einer gebuchten Kreuzfahrt für ein paar Tage dieses einzigartige Paradies erkunden. So sind auch unsere Pläne nach dem Ende des Semesters. Ab Ende Juni werden wir Richtung Cairns im Norden einige Punkte im Great Barrier Riff ansteuern und dazu gehören definitiv auch die Whitsunday Inseln. Die Vorfreude steigt jetzt schon.